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22.05.2019 TSV spielt weiterhin in der Kreisklasse

Der TSV Wolferstadt hat das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga Nord gegen die SSV Dillingen wie im vergangenen Jahr verloren und spielt somit nach der 0:2-Niederlage weiterhin in der Kreisklasse.

Der Vizemeister der Kreisklasse Nord I unterlag gestern Abend vor 600 Zuschauern in Mönchsdeggingen dem Vizemeister der Kreisklasse Nord II, dem SSV Dillingen mit 0:2 (0:1). Nach sieben Minuten eine erste Schrecksekunde, als Daniel Langer eine Hereingabe von Adonis Isufi in Richtung eigenes Tor lenkte, aber Torwart Kim Weiß war auf der Hut. In der 14. Minute gingen die Donaustädter in Führung, als Isufi unbedrängt in die Mitte passen konnte, wo Jasjot Padda aus fünf Metern die Kugel über die Linie drückte. Schiedsrichter Matthias Schilling (TV Erkheim, Gruppe Westschwaben) gab das Tor erst nach Rücksprache mit seinem Assistenten, der zunächst eine Abseitsposition angezeigt hatte. Erste TSV-Torannäherungen waren Schüsse von Chris Luderschmid und Markus Hönle, die aber noch deutlich ihre Ziele verfehlten. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Aktionen der Wolferstädter sicherer. Holger Mück konnte mit dem Rücken zum Tor nichts anfangen, der direkte Gegenzug brachte eine Riesenchance zum 0:2, doch Padda schoss vorbei (28.). Die größte Ausgleichschance hatte Sandro Morena, der eine Flanke von Mück aus sechs Metern knapp drüber köpfte (42.). Zu Beginn der zweiten Hälfte war TSV-Torwart Weiß zweimal gefordert: Einen Freistoß von Padda hielt er sicher und einen Schuss von Gazmend Nuraj wehrte er ab. In der 67. Minute die vermeintliche Vorentscheidung, als Akaydin mit einem Flachschuss aus 25 Metern auf 2:0 erhöhte. Der TSV war eifrig bemüht, hatte dabei aber den Schiedsrichter nicht immer auf seiner Seite. Zum Beispiel wurde der eben erst eingewechselte Florian Eder durchaus elfmeterreif gefoult (77.). Der Anschlusstreffer lag auch in der Luft, als ein klasse Schuss von Chris Luderschmid ebenso klasse von Torwart Körber entschärfte wurde, ein Freistoß von Luderschmid um Zentimeter über die Latte flog oder als eine Flanke von Morena auf der Latte aufsetzte (85./89./93.). Selbst eine Ampelkarte gegen Philip Goldau brachte dem TSV keinen Vorteil (85.).

Aber auch in diesem Jahr gibt es für die Spieler, Trainer, Verein und Fans keinen Grund traurig zu sein. Wer sich dreimal hintereinander die Vizemeisterschaft holt, darf durchaus stolz sein auf das Erreichte der letzten Jahre.

Nachdem für uns nun die Saison 2018/2019 zu Ende ist, möchten wir auf diesem Wege noch dem TSV Oettingen 1861 e. V. zur verdienten Meisterschaft gratulieren und alles Gute für die neue Saison in der Kreisliga wünschen.